Beschreibung Geigerzaehler

Hier sieht man meinen frisch gehaekelten Geigerzaehler im Einsatz.

Das gefaehrlich aussehende Teil rechts im Bild ist ein Roentgenkopf 45kV/5mA und zeichnet sich dadurch aus, dass es nicht nur gefaehrlich aussieht. Bei Experimenten mit Roengenstrahlung ist es sinnvoll zu wissen wieviel Strahlung an dem Platz ankommt, an dem sich die Person befindet die den Schalter betätigt.

Bei der gezeigten Anordnung (Roentgenroehre direkt vor dem Zaehlrohr) gibt der Geigerzähler natuerlich nur noch ein atmosphaerisches Gespratzel von sich, da er mit dem Zählen nicht mehr nachkommt.

Das Ergebnis derAktion ist übrigens wie folgt: Die Roentgenroehre wird im Keller auf eine Wand gerichtet, hinter der sich Erdboden befindet. Der Experimentator schaltet die Roentgenroehre mittels Verlaengerungskabel aus dem Nachbarraum aus ein . (Dieser ist durch eine dicke Betonmauer abgetrennt) . Auf diese Art und Weise bleibt der Geigerzaehler ruhig.

Interessant sind übrigens diese Dinger: Es handelt sich um Uranglaskugeln. Diese sind mit einer sehr geringen Menge Uransalz eingefärbt und entlocken dem Geigerzaehler eine gesteigerte Pulsrate.

Das Foto wurde mit in der Nähe einer UV Lichtquelle gemacht; Uranglas ist stark UV reaktiv.

6/2009 W.